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Reisebericht über eine schnelle Rundreise durch Europa!
       

Endlich Urlaub! Schön entspannen oder doch etwas Neues erleben? Schon bei der Planung ist das Gefühl reinster Entspannung dahin. Kopfzerbrechen über das Ziel der Reise. Am Meer, in den Bergen, Sehenswürdigkeiten oder vielleicht doch lieber Städtereise? Warum nicht alles zusammen? Der Entschluss stand fest, Europareise.

Start ist natürlich Deutschland von wo es erst einmal nach Frankreich geht. Paris ein Muss für alle Verliebten, der Eiffelturm, die Frauen und natürlich das Baguette. Ein kleines gemütliches Zimmer in einer Pension und in einem französischen Bett einen guten alten Rotwein trinken. Das ist Urlaub!

Noch die hübschen Französinnen im Kopf und die Nachwirkungen vom Rotwein spürbar geht es von Paris aus direkt nach England. London soll es natürlich sein, denn da lebt die High Society, die Stadt der Stars und Sternchen. Nach einer gemütlichen Fahrt auf einem Ausflugsboot über die Themse kann man dann im Wachsfigurenkabinett alle möglichen Berühmtheiten sehen. Fotos werden da natürlich filmeweise geschossen, denn wo hat man schon mal die Möglichkeit Arnold Schwarzenegger in den Arm zu nehmen. Abends dann nach einer typischen Fahrt ind der Londoner Metro und nach Besichtigung der kostbaren Kronjuwelen geht es dann in ein typisch englisches Pub auf ein Bier (Ale) und einen kleinen SnacK (fish & chips). Nein nicht Fisch und Chips, Fisch und Kartoffeln. Ohne Schlaf gehts dann zum Heathrow Airport (Flughafen) um sich dann nach Erwerb eines Tickets in einem der Flugzeuge auszuruhen.

Die Ruhe ist leider von kurzer Dauer denn das Flugzeug landet wenige Stunden später auf der Insel. Welche Insel wohl? Ja Mallorca! Spanien ole! Ohne Schuhe und hochgekrempelten Hosen geht's sofort zum Strand und rein die Füße! Sonne, Strand, Meer (und im linken Ohr Partyschlager). In der gemieteten Finka ausgeruht geht es gleich weiter, mit dem Fahrrad. Einmal um die Insel und einmal durch die Altstadt. Wunderschön, es duftet überall nach Paella und die Frauen erinnern an die Tage zuvor in Paris. Abends dann noch in eine Diskothek und after hour in einem Biergarten mit deutschem Namen. Keine Spur von Heimweh. Zurück in der Finka werden die Taschen gepackt und weiter geht's. Nach einer durchzechten Nacht und etliche Flugstunden später, packt man am besten den guten alten gestrickten Pullover von Großmutter aus, denn wir sind in Moskau gelandet.

Moskau, die Stadt mit den vielen Millionären und Milliardären. Ein tolles Event steigt, die jährliche Millionärsmesse. Schöne Autos (schnell und teuer), Flügel aus deutscher Handarbeit (damit sind die Tasteninstrumente gemeint), Schmuck in unvorstellbarem Ausmaß, vergoldete Mobiltelefone mit Brillianten, oder nach London das wohl teuerste Essen der Reise. Nach ungefähr 5000 Euros weniger für einen Nerz (dafür aber warm) ist es ein Muss sich wenigstens einmal den Dom anzuschauen. Fotos werden auch hier eins nach dem anderen geschossen. Kaum den Fotoapparat in die Tasche gepackt steht man dann vor dem schiefen Turm von Pisa.

Da es in Pisa außer einer Studie und dem Turm nicht aufregendes gab, stand der Beschluss fest, weiter nach Venedig zu ziehen. Es riecht nach Romantik, Liebe und Pizza, die nirgends so gut schmeckt wie hier. Mit Schwung wird hier der Teig nur so herumgeworfen bis daraus ein Teller Spaghetti wird und die Sauce muss man auch nicht lang suchen, da werden einfach die reifen Tomaten aus dem Nachbargarten gepflückt. Zum Verdauen geht's ans Wasser. Mit einer Gondoliere (ein kleines Boot das man in Venedig braucht, weil alles unter Wasser steht) schiebt einen der singende Italiener dann Richtung Flughafen. Irgendwann plagt einen aber dann doch das Heimweh und man möchte wieder nach Hause.

In Berlin gelandet schaut man sich dann noch das Brandenburger Tor an und setzt sich in ein Taxi dass einen direkt vor der Haustüre absetzt. Noch schnell ein gemeinsames Foto mit dem Taxifahrer und dann nichts wie ab ins heimische Bett. Am nächsten Morgen, noch ganz schlaftrunken (es riecht nach Currywurst) werden dann die Taschen ausgepackt. Die Andenken der wohl schönsten Europareise werden einzeln und sehr sorgfältig ins oberste Fach der Glasvitrine gestellt. Zu sehen gibt es da einen Miniatur-Eiffelturm, eine leere Rotweinflasche, ein Metroticket, ein Bierglas, eine Muschel (nicht aus der Paella sondern vom Strand), die Klingel des Fahrrads (ist abgefallen), und natürlich der Nerzmantel, der leider nicht in die Vitrine passt, dafür aber dann ein Glass mit echtem venezianischem Wasser gefüllt. Als Dankeschön für den gestrickten Pullover gibt es für Großmutter ein Paar Perlenohrringe made in Russland und natürlich die Fotos von der Reise und vom Taxifahrer. Die nächste Reise geht ganz bestimmt wieder durch Europa, es muss ja nicht immer Karibik Australien oder Dubai sein. Trotz der Hektik und der aufregenden Erlebnisse war dass die wohl schönste Reise.

Und wenn man mal wieder eine Auszeit braucht setzt man sich vor die Glasvitrine und schaut sich zusammen mit Großmutter die Erinnerungen an. Übrigens gibt es auf solchen Europareisen auch viele Interessante Dinge zu entdecken auch für Großmütter. Gute Reise! Ach übrigens nicht nur viel zu sehen gab es sondern auch viel zu Hören. Sprachbegabte aufgepasst ! Merci für die schöne Reise it was very nice, njet faszinierend und noch etwas tiamo Großmutter ole.

Dieser Reisebericht ist von Shayenne.

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